Weltuntergangsszenario

Tut mir leid Leute, aber ich weiß gerade echt nicht was ich schreiben soll. Ich genieße die Zeit zwar und habe echt coole Momente, die ich in meinem Gedächtnis abspeichere, allerdings erlebt man nun mal nicht jeden Tag irgendetwas außergewöhnliches. Wobei doch, die Woche kühlte das Wetter doch sehr ab und es regnete abends häufiger mal. Das ist an sich jetzt noch nicht so spannend, aber an einem Tag sind wir in unserer Albergue angekommen und haben den Pool genossen. Während wir aber noch im Pool waren konnten wir eine schwarze Wand auf uns zukommen sehen. Die Albergue war eine Art Halle mit Wellblech Dach, also schnell raus aus den Pool und rein in die “sichere” Unterkunft. Sicher ist dabei in Anführungszeichen, weil das Unwetter so heftig und stürmig war, dass der Strom und das Wasser ausfiel und sogar der Regen durch das Dach hindurch in den Schlafsaal kam. Das hatte ein wenig Weltuntergangsstimmung, aber zum Glück hatte ich unten vom Doppelbett geschlafen und dank den ein oder anderen Glässchen Wein war mein Schlaf so tief, dass ich von dem ganzen Spektakel gar nichts mehr mitbekommen habe. Heute sind wir in Langrono, eine etwas größere Stadt, in der wir Kerian, ein 40 Jähriger Polizist aus Irland der die letzten Tage mit uns lief, verabschieden werden. Mir geht es soweit super und das Laufen selber fällt mir fast überhaupt nicht mehr schwer. Komischerweiße hat man das Gefühl, dass die Etappe Spanien echt schnell vorbei sein wird, obwohl es ja auch rund 800 km sind. Ich suche mir jetzt erst einmal etwas zu essen und dann schaue ich mir ein wenig die Stadt an.

One Response to “Weltuntergangsszenario

  • Geniesse den feinen Wein. Immerhin ist Logroño die Hauptstadt der Provinz Rioja! :)

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