Schmerzen pur und dennoch der beste Tag!

My lesson of the first weeks – Don’t have a break!

I learned this after my sort of long stay in Frankfurt/Mainz & also Luxemburg. To pick oneself up after a longer break is really difficult and requires lot of discipline. From now on there won´t be any long breaks, only one day from time to time. Also after a longer break, my body needs 2-3 days of acclimatization. Today I continued at 8:30 am in Trier. However it was very toilsome but I guess by the end of the week I will find my rhythm and most of all I will be in France!! For me today was mental very tough and my feet just killed me because they rubbed sore again. It was a permanent pain and I had to think about vacation in Italy. There was a chubby boy with his ice cream walking bare feed on stones back to his lounger. After every step he was screaming “Au” “Aua” “Au”. Compared to him I felt the exact same way today but I couldn’t scream “Au” because I was in company. Yes right. For the first time on my route I met another palmer. The two ladies started two years ago in front of their front doors and now they walk stage by stage until Santiago. This year they started in Trier and walk for 10 days behind the French boarder. It means after I´ve been walking for 2-3 hours the two ladies finally joined me. It was really cool, even if the happiness got retained by the pain. The very good thing was that there is a girl (her name is Birte) who added me on Facebook in the beginning of my trip and she told me that she knows someone near Trier who accommodates palmer. Now all of us which includes me and the two ladies accommodate at Berthold and his wife and are overwhelmed by the warmness. First Berthold picked us up next to a church because he lives a little bit offside of our route. Then we drove to his house which is basically still in Germany but literally a stone-cast away from Luxemburg. Behind the Mosel, about 20 km away there is Luxemburg. The couple allowed us a place to stay and sleep and also a nice dinner. Tomorrow Berthold will drive us back to the route he picked us up. Now I´m going to finish my writing, patch up the injury and then it´s dinner time!!! Guys I am so glad and hope my legs will be alright tomorrow. Otherwise I have to take out my good old friends Ibupro and phen.


Meine Lektion der ersten Wochen – Mach keine Pause!

Nach meinem etwas längerem Aufenthalt in Frankfurt/ Mainz & nun auch Luxemburg, habe ich dies gelernt. Das aufraffen nach einer längeren Pause ist wirklich sehr schwer und bedarf viel Disziplin, also spare ich mir das doch einfach und mache ab jetzt nur ab und an mal einen Tag Pause. Abgesehen davon merke ich, dass mein Körper nach einer längeren Pause erst einmal wieder 2-3 Tage benötigt, um sich wieder einzugewöhnen. Heute ging es um 8:30 Uhr in Trier weiter, allerdings war es sehr sehr mühselig. Ich denke aber, dass ich ende der Woche wieder in meinem Rhythmus bin und vor allem aber werde ich ende der Woche endlich in Frankreich sein!!

Der Tag heute war für mich mental sehr hart und meine Beine haben mich zum Schluss echt umgebracht, weil sie wieder aufgescheuert sind. Es war ein permanenter Schmerz und ich musste an einen Urlaub in Italien denken. Da war ein kleiner, etwas dickerer Junge mit einem Eis in der Hand, der Barfuß über Steine zurück zu seiner Liege gelaufen ist. Bei jedem einzelnen Schritt hat er über mehrere hundert Meter lang “Au” “Aua” “Ah” “Au” von sich gegeben. So in etwa kam ich mir auch vor, nur dass ich keinen Mucks von mir gegeben habe, denn ich hatte Begleitung. Ja richtig gehört, ich habe das erste Mal auf meiner Strecke weitere Pilgerer kennengelernt. Die zwei Damen sind vor 2 Jahren vor ihrer Haustür gestartet und laufen nun Etappenweise bis nach Santiago. Die diesjährige Etappe ging bei Trier los und geht jetzt für 10 Tage bis hinter die Grenze von Frankreich.

Das heißt, nachdem ich 2-3 Stunden gelaufen bin, hatte ich für den Rest des Tages Begleitung gehabt, was wirklich cool war, auch wenn das Gefühl der Freude ein wenig von dem der Schmerzen gedämpft wurde. Das Allerbeste ist aber, dass mich ein Mädel namens Birte schon ganz zu Beginn meiner Reise auf Facebook angeschrieben hatte und meinte, sie kenne Jemanden bei Trier, der sehr gerne Pilgerer aufnimmt. Wir sind nun also alle drei bei Berthold und seiner Frau untergekommen und sind alle von der Herzlichkeit überwältigt. Zuerst hat uns Berthold an einer Kirche abgeholt, da er etwas ab von unserem Weg wohnt. Wir sind dann zu ihm nach Hause gefahren, was noch in Deutschland liegt, aber im wahrsten Sinne des Wortes nur einen Steinwurf von Luxemburg entfernt ist. Hinter der Mosel liegt nämlich vielleicht 20 Meter entfernt direkt schon Luxemburg. Sie haben uns nicht nur eine Unterkunft gewährt, sondern gleich gibt es auch noch Abendessen und morgen fährt uns Berthold dann wieder dahin zurück wo er uns abgeholt hat. Also jetzt schnell fertig schreiben, die Verletzungen verarzten und dann gibt es lecker Happa Happa! Leute, ick freu mir wie ein Schnitzel und hoffe, dass meine Beine morgen wieder einigermaßen mit machen, ansonsten werden wieder meine alten Begleiter Ibupro und phen herausgeholt.

2 Responses to “Schmerzen pur und dennoch der beste Tag!

  • hallo lukas vielen dank für den honig .alles gute für den weiteren weg herzliche grüsse edelgard (u. berthold )

    • lukesletter
      2 Jahre ago

      Hallo Edelgard,
      sehr gerne, ich habe zu danken für eure herzliche Aufnahme und sende liebe Grüße zurück aus Langres.

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