Burger, Frikandel & Burger – meine neue Diät

Das Frühstück in der Jugendherberge ging am Mittwoch bis 09:30 Uhr, das heißt wir sind kurz nach 09:00 Uhr zum Frühstücken gegangen. Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben, hatten wir sicherheitshalber mal nachgefragt, bis wann man auschecken kann. Wir hätten noch 4 Minuten gehabt zum packen und hatten aber noch nicht einmal angefangen. Die Putzfrauen waren das aber scheinbar gewohnt und hatten uns freundlicherweise noch Zeit gelassen. Gegen 10 Uhr waren unsere Sachen gepackt und wir konnten uns an die Tagesplanung machen. Da Alex Füße immer noch nicht hundertprozentig fit waren, haben wir eine ruhige Tagesetappe geplant. Insgesamt waren es rund 12 km, die wir eingeplant haben um die Füße zu schonen. Es ging wieder einmal durch Weinberge und hoch hinauf, wo wir mit einem atemberaubenden Blick über die Gegend belohnt wurden. Alles in allen war es eine entspannte Etappe und wir haben sicher den Campingplatz erreicht.

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Wie sich herausstellen sollte, war dieser in holländischer Hand und da sich bei unserer Ankunft sowohl die Besitzer, als auch die Gäste auf holländisch unterhalten haben, kam kurz die Frage in uns auf, ob wir nun englisch reden sollen. Sie waren aber der deutschen Sprache mächtig, was ein wenig die Illusion von einem Campingplatz in Holland zerstörrt hat. Nachdem die Zelte aufgebaut waren, konnten wir der günstigen Speisekarte nicht wiederstehen, also gab es statt Spagetti für jeden einen Burger mit Pommes für 5 € und eine Frikandel Spezial. Ich kannte Frikandel Bis zu diesem Zeitpunkt nicht, nach einer Empfehlung von Alex habe ich mich aber mal ran gewagt. Wenn ich sagen müsste was ein typisches Männer Essen ist, dann das! Man(n) nehme eine Art feines Hackfleisch, formt dieses in Form eines Hot Dogs und schmeißt es in die Friteuse. Danach “füllt” man es mit Mayo und rohen Zwibeln – Fertig! Klingt ein wenig pervers, schmeckt aber erschreckend geil! Heute haben wir die Zelte zusammen gepackt, Fitz hat seine “Longboard-Rucksack Technik” verbessert und wir sind erstaunlich erholt losgezogen.

Der gesamte Tag verlief sehr reibungslos, bis wir abends in einem Burgerking in Rheinböllen angekommen sind. Das Erblicken des Burger King Schildes entsprach in etwa dem Finden einer kostenlosen Parklücke in München. Wir haben nicht nur jeweils zwei fette Burger und Pommes genossen, sondern besonders auch das WiFi. Nach vielen Fehlschlägen gab es endlich die Zusage für eine Unterkunft. Wir haben letzlich jeweils 20 € gezahlt für eine Wohnung, die eigentlich für 7 Leute gedacht ist. Luxus pur, nach den Nächten auf 1×2 Meter. Nachdem der Beitrag nun veröffentlicht wurde wird noch eine Runde Karten gezockt, Fernsehen geschaut und dann geht´s schlafen. Morgen laufen wir nach Simmern, wo mich Alex am Samstag leider wieder verlässt.

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