And I would walk five hundred miles

Heute schreibe ich, Valerie, seit einigen Tagen mit Lukas unterwegs. Gestartet sind wir heute alle getrennt voneinander, und zwar im Regen. Zum Glück hielt dieser nur für ein oder zwei Stunden an. Ich habe zuerst Mallory getroffen und später Lukas, der vergeblich auf der Suche nach einer Coke war – es ist ja Sonntag. Also haben wir zu dritt uns auf meinen Poncho gesetzt und Reste verzehrt, 3 Tage sind definitiv die Schmerzgrenze für Käse im Rucksack.
Heute Nachmittag kamen wir dann nach Arthez, wo heute eine Art Festival stattgefunden hat. Kurzentschlossen haben wir eine kurze Nachmittagspause eingelegt, Mallory hat mit einem Franzosen getanzt, wir hatten einen Drink und sind dann weiter bis Maslacq gelaufen. Dort haben wir uns heute mal ein Pilgermenu im Restaurant gegönnt und sind später noch weiteren Pilgern begegnet. Das mag ich so gerne an diesem Weg, irgendwie kennen sich dann doch alle und man trifft jeden früher oder später wieder. Ich werde wahrscheinlich am 25. August, meinem 34. Geburtstag, für dieses Jahr aufhören, im nächsten Jahr erst wieder starten und diese unglaubliche Gruppe alleine nach Santiago und Lukas noch viel weiter gehen lassen. Das macht mich einerseits sehr traurig, weil ich nicht die Pyrennäen mit ihnen überqueren werde. Andererseits genieße auch ich einfach jeden Tag für sich. Und um hier noch kurz den Mann zu erwähnen, für den ich heute diesen Blog schreibe: Ich finde super was er hier macht und mit welchem großen Vertrauen in Gott und sich selbst er diesen unfassbaren Weg geht. Ich für meinen Teil bin dankbar für diese Begegnung und wünsche ihm einfach nur das Allerbeste. Keep on walking, Lukas!

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